Die Canon EOS 200D wird in vielen Foren als „perfekte Einsteigerkamera“ betitelt. Aber stimmt das? Um diese Frage wird sich dieser Artikel handeln. Ich werde in diesem „Review” auf die technischen Eigenschaften der Kamera als auch auf persönliche Erfahrungen eingehen.

Überzeugende Leistungen?

Photo by NeONBRAND on Unsplash (https://unsplash.com/@neonbrand)

Zunächst einmal lässt sich sagen, dass ich mir die Kamera Ende 2018 als meine erste Spiegelreflexkamera zugelegt habe. Sie hat mich besonders durch ihr niedriges Gewicht von etwa 450 Gramm interessiert, da es angenehmer ist, den ganzen Tag eine eher leichte Kamera mitzunehmen, anstatt eine schwere Kamera mit sich zu tragen, bei der am Ende des Tages die Arme wehtun.

Des Weiteren bietet die EOS 200D einen Einsteiger Modus, der die einzelnen Modi der Kamera erklärt und Tipps gibt; dies macht die Kamera in einem Punkt schon mal sehr geeignet. Außerdem hat die Kamera einen 24,2 Megapixel Sensor, der für eine sehr hohe Fotoqualität sorgt, die auch noch in ein paar Jahren überzeugen soll. Ein sehr großer positiver Punkt ist die riesen Objektivauswahl, da diese Kamera auf das EF/EF-s Bajonett (einem bestimmten Sockel für die Objektive) setzt, für das es auch viele gute Objektive von Drittanbietern gibt.

Hier muss man also kein Großverdiener sein, um sich die gewünschte Brennweite leisten zu können.

Negative Aspekte auch für Einsteiger relevant?

Allerdings gibt es auch negative Punkte an der Kamera. So ist der Sucher-Autofokus eine der Schwächen gegenüber den nächsthöheren Modellen – dies ist für einen Anfänger jedoch eher irrelevant. Ein weiterer Nachteil ist die eher mäßige Videoqualität. Bei der Canon EOS 200D handelt es sich allerdings um eine Fotokamera, daher ist die Videofunktion auch nur in FullHD verfügbar, wer in 4k aufnehmen möchte sollte sich z.B. mal die Canon EOS 250D oder eine Systemkamera von Sony anschauen.

Klar kann man jetzt noch mehr negative Punkte aufzählen, aber all diese Punkte wären für einen Einsteiger nicht von Bedeutung, ein absoluter Anfänger braucht eine übersichtliche Kamera, die alles Notwendige mit sich bringt, außerdem sollte das Zubehör auch nicht zu teuer sein und all diese Punkte erfüllt die EOS 200D aus meiner Sicht. Letztendlich ist das jedoch Geschmackssache, am beste fährt man einfach mal zum Elektronikfachhandel seiner Wahl und nimmt die Kamera mal in die Hand, meist kann man sie auch im Markt testen.

Ein kleiner abschließender Tipp von mir ist noch, dass man sich bei Zubehör mal das von Drittanbietern anschaut anstatt manchmal mehr als das doppelte für das Originale auszugeben, klar muss man dann vielleicht mal Abstriche machen aber meist nicht bei wichtigen Sachen.

Kundenbewertungen