Watchmen. Eine neue Serie, die vielleicht das Potential zur besten Serie der Welt hat. Von HBO in den USA produziert, thematisiert sie Rassismus in einer modernen Gesellschaft, in der Justiz und Selbstjustiz durch maskierte „Helden“ nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.  

Die Haupthandlung spielt in Tulsa, einer fiktiven Stadt im Westen der USA. Seit 30 Jahren wird diese immer wieder von Anschlägen der „Siebten Kavallerie“ heimgesucht. Polizei und individuelle Helden, allesamt maskiert, stellen sich der rassistischen Gruppe gegenüber. Die Ereignisse von Watchmen spielen sich in einer alternativen Geschichtsschreibung ab, in der es zum Beispiel aus ungeklärten Gründen Tintenfische regnet und Teleportation möglich ist. Die sogenannte weiße Nacht, ein Anschlag der Siebten Kavallerie auf Polizisten, hat ihre Spuren hinterlassen. Die Polizisten tragen den Hass gegenüber den Terroristen tief in sich. Drei Jahre später taucht die Organisation plötzlich wieder auf und sorgt für erneute Anspannung. Der Angriff auf einen Polizisten lässt dessen Kollegen alles Mögliche tun, um die Täter ausfindig zu machen. Komplizierte Beziehungen einzelner Charaktere erzeugen zudem Chaos und erschweren die Arbeit der Polizei.   

Die Serie hat viele überraschende Momente. Es gibt viele Rückblicke, in denen oft die Absichten einzelner Charaktere erläutert werden. Interessant ist, dass es einen Charakter gibt, der nur in der Vergangenheit lebt. Dieser taucht ab und zu in Rückblicken auf und ist mein Lieblingscharakter. 

Die Serie basiert auf der gleichnamigen Comic-Serie, die man schon vorher filmisch darzustellen versuchte. Zu finden ist sie auf HBO Max und Sky.